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Aktuelles

Erfolg für Kölner Team beim PAX Moot Court 2024

Adrian Rebac, Caroline Kröll, Henri Vandeputte und Julius Gross nach der Preisverleihung vor dem Justizpalast in Ljubljana, Slowenien

Das vom Institut für internationales und ausländisches Privatrecht unterstützte Team der Universität zu Köln, bestehend aus Julius Gross, Caroline Kröll, Adrian Rebac und Henri Vandeputte, konnte beim PAX Moot Court 2024 in Ljubljana, Slowenien, einen besonderen Erfolg erzielen. Henri Vandeputte wurde mit dem Best Oralist Award für die beste Einzelleistung ausgezeichnet, während Caroline Kröll den dritten Platz in der Einzelwertung belegte. Es ist das erste Mal, dass der Best Oralist Award nach Köln geht, und würdigt die engagierte Arbeit des gesamten Teams in den letzten Monaten.

In der Gesamtwertung belegte das Team den fünften Platz von 29 Teams aus der ganzen Welt. Der Erfolg schließt an die sehr guten Kölner Platzierungen der Jahre 2020 und 2021 in dem stetig wachsenden Teilnehmerfeld und sich verschärfenden Wettbewerb an. Jolanda Müller und Jeffrey Bruls, wissenschaftliche Mitarbeiter:innen des Instituts für internationales und ausländisches Privatrecht, haben das Kölner Team des Jahres 2024 als Coaches betreut.

Der PAX Moot ist der einzige Wettbewerb seiner Art, der dezidiert dem europäischen internationalen Privat- und Zivilverfahrensrecht gewidmet ist. Er wird von der Europäischen Kommission im Rahmen des Civil Justice Programme gefördert und bietet Studierenden die Möglichkeit, das komplexe Zusammenspiel der internationalen Übereinkommen und EU-Verordnungen im internationalen Privatrecht in der Anwendung zu erleben.

In diesem Jahr stand die europäische Rechtsprechung zum Deliktsgerichtsstand sowie zum anwendbaren Recht bei Vermögensschäden und Persönlichkeitsrechtsverletzungen im Mittelpunkt. Zugleich warf der Fall Fragen zum Verbraucherschutz, zu Gerichtsstandsvereinbarungen zugunsten von Drittstaaten sowie zur elterlichen Sorge nach dem Haager Kinderschutzübereinkommen auf.

Nach der Veröffentlichung des Falles Mitte November hatten die Studierenden vier Monate Zeit, Schriftsätze für Kläger und Beklagte auszuarbeiten. Daran anschließend folgte eine intensive Vorbereitung auf die Verhandlungsrunden in Ljubljana.

Das Team dankt den Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten Hendrik Wendland, Dr. Berta Boknik, Marc Baldauf (Cleary Gottlieb), Dr. Moritz Becker, Hannah Meyer, Jakob Zumbé (Freshfields), Vicki Treibmann und Julia Redbrake (Hengeler Mueller) für ihre wertvolle Unterstützung in den Probepleadings bei der Vorbereitung auf den Wettbewerb.

Die Alexander Lüderitz Stiftung und die Dr. Wilhelm Westhaus Stiftung haben die Teilnahme an den mündlichen Verhandlungsrunden in Ljubljana gefördert. Der Wettbewerb des Jahres 2025 wird voraussichtlich in Maastricht ausgetragen werden.

 

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Archivierte Abschlussklausuren aus früheren Semestern können erst nach entsprechender Anfrage (Bitte Matrikel-Nr. mitteilen) und Terminabsprache unter ipr-institut@uni-koeln.de im Sekretariat des Instituts (3. OG, Raum 3.109) abgeholt werden.

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Die Abschlussklausuren im Fach "Familien- und Erbrecht" WiSe 2023/2024 liegen an der Bibliothekspforte des Hauses des internationalen Rechts zur Abholung bereit.  

Neu erschienen: Europäisches Kollisionsrecht 2023


Kürzlich ist neu erschienen: H.-P. Mansel /K. Thorn/ R. Wagner: Europäisches Kollisionsrecht 2023: Zeit der Triloge, IPRax 2024, 73-105

Ausgewählte kollisionsrechtliche Fragen des Lieferkettenrechts

Am 6.2.2024 hielt Professor Mansel in der Online-Vortragsreihe Aktuelle Forschungen im Internationalen Privatrecht am Hamburger Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht einen Vortrag zu „Ausgewählten kollisionsrechtlichen Fragen des Lieferkettenrechts“ zum deutschen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz und zum IPR des EU-Richtlinienentwurfs über die Sorgfaltspflichten von Unternehmen im Hinblick auf Nachhaltigkeit (Corporate Sustainability Due Diligence Directive).