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Aktuelles

Kürzlich ist neu erschienen: Mansel, Kunstwerke als Kreditsicherheit bei internationaler Einlagerung:
Zum internationalen Privatrecht der Sicherungsabrede bei Sicherungseigentum, in Festschrift für Ulrich Preis zum 65. Geburtstag, München 2021, S. 825-837
 

Kürzlich ist neu erschienen Lutzi, Ruth Bader Ginsburg – Internationalistin aus Überzeugung, IPRax 2021, 424. Eine englische Fassung des Beitrags ist unter diesem Link als open-access-Publikation verfügbar.

Kürzlich ist neu erschienen Lutzi, Internationale Zuständigkeit bei Persönlichkeitsrechtsverletzungen im Internet, Anm. zu EuGH, Urt. v. 17.6.2021 – C-800/19, Mittelbayerischer Verlag, JZ 2021, 833.

Die Alexander Lüderitz Stiftung und die Angehörigen des Instituts für internationales und ausländisches Privatrecht der Universität zu Köln

trauern um

                                                    Renate Lüderitz

                                                                                 19.11.1927 - 3.8.2021

 

Renate Lüderitz hat im Gedächtnis an ihren verstorbenen Ehemann Prof. Dr. Dr. h.c. Alexander Lüderitz, Direktor des Instituts von 1978 bis 1998, die Alexander Lüderitz Stiftung errichtet. Ihr war die Förderung des juristischen Nachwuchses insbesondere mittels Stipendien zum Auslandsstudium ein zentrales Anliegen. Wir erinnern uns an sie als einen warmherzigen Menschen und werden ihr ein ehrendes und dankbares Andenken bewahren.

Unser Mitgefühl gilt der Familie.

 

Kürzlich ist neu erschienen: Mansel, Das auf Swap-Verträge auf der Grundlage des ISDA Master Agreements anwendbare Recht - Rechtswahl und objektiv anwendbares Recht, in: Festschrift für Barbara Grunewald zum 70. Geburtstag, Köln 2021, 731-747

Dr. Tobias Lutzi hat gemeinsam mit Dr. Ennio Piovesani (eh. Doktorand am Institut; jetzt Universität Turin) und Martina Melcher (Karl-Franzens- Universität Graz) den Vorsitz des Young Research Network der European Association of Private International Law (EAPIL) übernommen. Ziel der Vereinigung ist die Vernetzung von Nachwuchswissenschaftler:innen, deren Forschungsschwerpunkt auf dem europäischen internationalen Privat- und Zivilverfahrensrecht liegt.

Zu diesem Zweck verwirklichen die Mitglieder des Netzwerks insbesondere gemeinsame rechtsvergleichende Forschungsprojekte. Das nächste dieser Projekte wird sich der Anwendung der Zuständigkeitsregeln der EuGVVO gegenüber Beklagten mit Wohnsitz außerhalb der EU widmen (vgl. Art. 79 EuGVVO). Es wird von Dr. Lutzi und Dr. Piovesani gemeinsam mit Dr. Dora Zgrabljić Rotar (Universität Zagreb) koordiniert.

 

Kürzlich ist neu erschienen: Mansel, Staatsangehörigkeitserwerb infolge Vertrauensschutzes und Beweiswirkung des Staatsangehörigkeitsausweises, in: Althammer und Christoph Schärtl (Hrsg.), Dogmatik als Fundament für Forschung und Lehre. Festschrift für Herbert Roth zum 70. Geburtstag, Tübingen 2021, S. 773-784
 

Seit zwei Jahren nehmen Kölner studentische Teams an dem PAX Moot 2021 Wettbewerb teil. Wie im letzten Jahr hat ein am Institut für internationales und ausländisches Privatrecht der Universität zu Köln betreutes studentisches Team das Finale des Pax Moot Courts erreicht. Es konnte im dreitägigen PAX Moot 2021 (21. – 23.4.2021) den zweiten Platz erringen. Damit folgte auf den ersten Platz im letztjährigen Wettbewerb erneut ein großer Erfolg. Der seit 2012 veranstaltete Wettbewerb wird von den Universitäten Antwerpen und Sciences Po in Paris organisiert und von den Universitäten ESADE in Barcelona, Ljubljana, Maastricht, Paris Dauphine, Sofia, dem Asser Institute in Den Haag sowie der Europäischen Kommission unterstützt. Er ist als einziger Wettbewerb dieser Art dezidiert dem europäischen internationalen Privatrecht gewidmet.

Im Finale der wie im vergangenen Jahr komplett digital durchgeführten neunten Auflage des PAX Moot, an welchem 23 Teams aus 15 verschiedenen Staaten teilnahmen, traf das Kölner Team auf das Team der Singapore Management University. Es kam damit zu einem erneuten Aufeinandertreffen der beiden Finalisten des letzten Jahres. In diesem Jahr bildeten Max Bohn, Franziska Lesch, Oskar Matzpreiksch und Julian Tillmann das Kölner Team, das dieses Mal von Wiss. Mit. Robin Kuhl betreut worden war.

Das Team vertrat vor dem Gericht erster Instanz in Antwerpen den fiktiven Impfstoffproduzenten Global Medical Inc. gegen eine Klage von Bürgern aus dem fiktiven Staat Hira. Die Bürger aus Hira verlangten Schäden ersetzt, die sie bei der Testung eines von Global Medical Inc. entwickelten Impfstoffs gegen SARS-CoV-2 erlitten. Zudem war eine Widerklage von Global Medical Inc. Gegenstand der Verhandlungen, die sich auf eine Patentverletzung der Testleiterin Ms. Li stützte. Das Team musste sich unter anderem mit den Auswirkungen eines parallel in Kalifornien geführten Sammelklageverfahrens, diversen Fragen des anwendbaren Rechts sowie der Vollstreckbarkeit des belgischen Urteils in Hira auf Grundlage der neuen Haager Konvention über die Anerkennung und Vollstreckung ausländischer Urteile in Zivil- und Handelssachen vom 2. Juli 2019 vertieft auseinandersetzen.

Die fast zweistündige Verhandlung wurde vor einer herausragend besetzten Jury aus Prof. Dr. Ralf Michaels (Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, Hamburg), Karen Vandekerckhove (Europäische Kommission) und Prof. Louise Ellen Teitz (Roger Williams University School of Law, Rhode Island) ausgetragen. Die Singapore Management University konnte sich in einem engen Finale gegen das Kölner Team durchsetzen.

Bei der Vorbereitung auf den Wettbewerb konnte das Kölner Team in Probeverhandlungen vor Jurys bestehend aus RA Patrick Gerardy, RA Dr. Johannes Natus und RA Dr. Harry Nettlau (alle Cleary Gottlieb) sowie den Habilitanden des Instituts (Dr. Tobias Lutzi und Dr. Lukas Rademacher) hilfreiche Erfahrungen sammeln.

Kürzlich ist neu erschienen: Mansel/Thorn/Wagner, Europäisches Kollisionsrecht 2020: EU im Krisenmodus!, IPRax 2021, 105-139
 

Nach dem großen Erfolg 2020, findet die Cologne Summer School Europäische Rechtslinguistik vom 16. - 22. September 2021 wieder statt. Im Fokus steht die Arbeit mit einem aktuellen Gesetzesvorschlag des Europäischen Parlaments und des Rates, anhand dessen die Studierenden rechtliche und linguistische Aspekte der Gesetzgebungsarbeit analysieren werden. Die Summer School findet in Köln/Bonn und Brüssel statt bzw. - falls angezeigt - hybrid oder online statt. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.